37. Grünkohlessen des Ortsverbandes

Middelberg: Wir sind gut aufgestellt

Erneut konnten wir fast 50 Gäste zum traditionellen Grünkohlessen begrüßen. Mit dabei waren auch der Kreisvorsitzende und Bürgermeister Burkhard Jasper, die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen sowie der Bundestagskandidat der CDU im Wahlkreis Osnabrück, Dr. Mathias Middelberg.

Jasper machte in seiner Begrüßung deutlich, dass sich auch Osnabrück den Folgen der Wirtschaftskrise nicht entziehen könne. Er sei aber optimistisch, dass Osnabrück wegen der gesunden mittelständischen Struktur die Krise besser meistern werde als andere Städte. Die CDU werde aktiv bei der Auswahl von Projekten mitwirken, die über das Konjunkturprogramm in Osnabrück finanziert werden sollen. Die Gesamtlage sah er ebenfalls auch aufgrund der Maßnahmen der CDU-geführten Bundesregierung positiver, als dies in der Öffentlichkeit oft wahrgenommen wird.

Anette Meyer zu Strohen hob besonders hervor, dass es der Regierung unter Ministerpräsident Wulff gelungen ist, die Neuverschuldung von 3 Mrd. € auf nun nur noch 250 Mill. € zu reduzieren. Dadurch seien neue Handlungsspielräume entstanden, die jetzt in der Krise genutzt werden könnten. Außerdem gab sie einen Querschnitt durch die Landespolitik.

Hauptredner des Abends war Dr. Mathias Middelberg. Der Bundestagskandidat ging vor allem auf die aktuelle Finanzmarkt- und Wirtschaftkrise ein. Diese Krise werde schärfer ausfallen als vorhergehende konjunkturelle Einbrüche, weil es erstmals gleichzeitig in allen Teilen der Welt bergab gehe. Andererseits sei Deutschland gut aufgestellt. "Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit seit Jahren, den höchsten Stand an Beschäftigten und wegen der aktuell fallenden Preise auch eine hohe Kaufkraft", betonte Middelberg. Andere müssten sich weit mehr umstellen als Deutschland. "Wenn es wieder bergauf geht, werden wir mehr profitieren als andere, weil wir bei effizienten Maschinen, Energiespartechnologien oder erneuerbaren Energien weltweit führend sind", so der Bundestagskandidat. "Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung könnte zielgerichteter sein, im Kern ist es eine richtige Antwort."

Natürlich wird es im nächsten Jahr das nächste Grünkohlessen geben. Der Termin steht aber noch nicht fest.

Sutthauser CDU gegen Ausbaupläne der Eisfabrik am Burenkamp

Glaubwürdigkeit der Politik steht auf dem Spiel

Der Vorstand der Sutthauser CDU hat sich nach intensiver Beratung gegen die Pläne der Firma R & R (ehem. Roncadin) ausgesprochen. Dabei war insbesondere die Frage der Arbeitsplätze ein Hauptdiskussionspunkt. Für den Stadtteil Sutthausen sind aber letztlich die zusätzlich zu erwartenden Belastungen in der Gesamtabwägung zu groß und sind daher abzulehnen.

Die CDU Sutthausen erinnert daran, dass mit der Erschließung ein ökologisch ausgerichtetes Gewerbegebiet entstehen, aber ausdrücklich keine Ansiedlung von Industriebetrieben erfolgen sollte. Diese Zielsetzung würde aufgegeben, ebenso die Zusagen für diesen Kompromiss gegenüber der Bevölkerung.

Besonders schwer wog bei der Diskussion hier wie in vergleichbaren Fällen die Frage nach den bestehenden und möglichen neuen Arbeitsplätzen. Die Firma selbst hat aber zwischenzeitlich klargestellt, dass sowohl der Standort selbst als auch mögliche Investitionen nicht vom Bau einer neuen Lagerhalle abhängig seien. Deshalb würden hier zwar bei Umsetzung der Pläne etwa 30 neue Arbeitsplätze entstehen, an anderen Standorten aber dafür mehr als doppelt so viele voraussichtlich entfallen. Damit könne das Arbeitsplatzargument nicht glaubhaft überzeugen.

Trotz aller geplanten Lärmschutzmaßnahmen wird auch wohl von erheblichen Immissionen Richtung Sutthausen und in die dortigen Wohngebiete auszugehen sein. Das sich über 100 m entlang der Autobahn erstreckende Gebäude mit einer Höhe von bis zu 42 m würde den Schall bis weit in den Stadtteil hineintragen. Auch bei einer geringeren Höhe von z.B. 29 m über der Erde, wie jetzt geplant und vorgestellt, würden die Wirkungen gleich sein. Da können auch die jetzt vorgestellten Berechnungen nicht darüber hinwegtäuschen, vor allen auch deshalb nicht, weil die von den Kühlaggregaten ausgehende Lärmbelastung bisher nicht untersucht wurde. Schon jetzt ist die Belastung durch den Autobahnlärm enorm und je nach Windrichtung teilweise unzumutbar.

Ein wesentlicher Aspekt ist aber auch die verkehrliche Situation. Bereits heute ist die Sutthauser Straße eine der am meist belasteten Einfallstraßen Osnabrücks und dem Verkehr kaum noch gewachsen. Ständige Staus sind bereits heute schon die Folge. Nach den vorliegenden Plänen soll nicht nur die Produktion der Eisfabrik verdoppelt, sondern das Lagerhaus auch zusätzlich fremdgenutzt werden. Der von dort ausgehende Verkehr würde sich nochmals bis zum Vierfachen ausweiten und die Kapazitäten der Straßen und des Gewerbegebietes weiter belasten. Die Argumente der Firma, dass der zusätzliche Verkehr in die Nachtstunden verlagert würde, kann aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit nicht überzeugen.

In der Gesamtbetrachtung der Argumente konnte die CDU- Sutthausen deshalb den Planungen nicht zustimmen.

2. Brückenfest

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Brückenfest übertraf alle Erwartungen

Nach 2004 veranstaltete der CDU- Ortsverband- Sutthausen zusammen mit den Freunden unseres Nachbarortsverbandes aus Holzhausen ein weiteres Brückenfest. Dieses übertraf dann alle Erwartungen. Zwischen geschätzten 600 und 800 Besucher hatten sich im Schlosspark um das Marienheim eingefunden, um mit uns bei Kaiserwetter zu feiern.

Die Idee, ein Brückenfest zu veranstalten, entstand 2004. Beide Ortsverbände wollten die Bürgerinnen und Bürger beider Stadtteile wieder zusammen führen, weil bis zur Gebietsreform 1970 beide eine einheitliche Gemeinde bildeten. Seither hat man sich leider ein wenig auseinandergelebt, weil Sutthausen nach Osnabrück und Holzhausen nach Georgsmarienhütte ging, obwohl die Ortschaften nebeneinander liegen. Das Freundschaftsfest sollte daher an der Dütebrücke stattfinden, der offiziellen Grenze zwischen beiden Ortsteilen. Außerdem wollten wir mit dem Begriff "Brückenfest" symbolisch "eine "Brücke schlagen" zwischen den Menschen aus Sutthausen und Holzhausen

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Wir waren sehr gespannt, ob die Bürger die Wiederholung des Festes nach dem großen Erfolg in 2004 auch tatsächlich annehmen würden. Nachdem das Wetter in den Wochen vor dem Fest alles andere als gut war, gab die Sonne aber nochmals alles und es wurde ein Supertag. Bereits vor dem offiziellen Beginn hatten sich viele Besucher eingefunden, um nichts zu verpassen. Und das Programm hatte es auch in sich: Der Osnabrücker Shanty- Chor heizte über Stunden mit 35 Sängern ein. Für die Kinder gab es Hüpfburg, Zauberer, Kinderschminken, Ponyreiten usw. Außerdem gab es stets voll besetzte Kutschwagenfahrten, Grillbude, Getränkestand, Cafeteria und viele Gespräche und persönliche Kontakte.

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Man sah eigentlich nur glückliche und zufriedene Gesichter, denn es klappte einfach alles. Auch die Politik hatte sich eingefunden. Neben der Landtagsabgeordneten Anette Meyer zu Strohen war auch der Bundestagskandidat Mathias Middelberg sowie unsere Ratsvertreterin Claudia Galitz anwesend.

Die beiden Ortsverbandsvorsitzenden Wolfgang Klimm (Sutthausen) und Wolfgang Henseler ( Holzhausen) konnten dann auch eine positive Gesamtbilanz ziehen und dankten den vielen Helfern, Beteiligten und Gästen zum Gelingen der Veranstaltung.

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Wir sind optimistisch, in absehbarer Zeit unser 3. Brückenfest feiern zu können. Die Bürger haben uns dies mit der großen Beteiligung geradezu aufgetragen.